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Chronik Wirtshaus Franz-Josef

Viel zu erzählen!

Das Wirtshaus Franz-Josef in Straßwalchen blickt auf eine lange Geschichte zurück und zeigt sich heute seinen Gästen als traditionelles Salzburger Wirtshaus.

Der heute noch vorhandene Bierkeller befindet sich gegenüber des Wirtshauses. Er wurde mit Eisblöcken ausgekleidet und diente in früheren Jahren zur Bierlagerung. Zudem war es immer wieder ein gefährliches Unterfangen, die Fässer über die Straße zu befördern. Dabei waren schon einige starke Knechte von Nöten, die diese "Schwerstarbeit" aber sicher nicht ohne Eigennutz erledigten...

Warum Märzenbier? Wir wissen es.

Aus einem Dekret des Jahres 1553 geht hervor, dass Bier nur in einem bestimmten Zeitraum gebraut werden durfte, nämlich vom 29. September (Michaeli) bis zum 23. April (Hl.Georg) - deshalb auch der Name "Märzenbier". Grund dafür war die erhöhte Brandgefahr in den Sommermonaten.

Warum Biergarten? Auch das wissen wir.

Auch die Erklärung, wie der Name "Biergarten" entstand, ist äusserst interessant. Die Brauereien lagerten während der Sommermonate ihr Bier in mit Eis ausgekleideten Felsenkeller. Um die Sonneneinstrahlung möglichst gering zu halten, wurden bevorzugt Kastanienbäume gepflanzt. Warum Kastanien? Als Flachwurzler stellten Sie keine Gefahr für die Kellerdecke dar.

Übrigens ist die Seniorchefin seit 2017 diplomierte Kräuterpädagogin.